Moritz Eggert
Moritz Eggert, 1965 in Heidelberg geboren, begann nach frühen Klavierstudien 1975 seine Ausbildung am Konservatorium in Frankfurt, zuerst in den Fächern Klavier (bei Wolfgang Wagenhäuser), Theorie und Komposition (bei Claus Kühnl).
Später studierte er Klavier an der Frankfurter Musikhochschule bei Leonard Hokanson und Komposition bei Wilhelm Killmayer an der Münchener Musikhochschule. Weitere Studien mit Raymund Havenith und Dieter Lallinger (Klavier) sowie Hans-Jürgen von Bose und Robert Saxton (Komposition) folgten.
Als Pianist arbeitet Moritz Eggert mit zahlreichen Künstlern zusammen, sowohl als Solist mit Orchestern, als Kammermusikpartner in diversen Formationen wie auch als gefragter Liedbegleiter. 1989 war er Preisträger beim Internationalen Gaudeamus-Wettbewerb für Interpreten neuer Musik. Als Komponist wurde Moritz Eggert mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kompositionspreis der Osterfestspiele Salzburg, dem Schneider-Schott-Preis, dem Siemens-Förderpreis und dem Zemlinsky-Preis. Seit 2003 ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zusammen mit Sandeep Bhagwati gründete er 1991 das A*Devantgarde-Festival für neue Musik junger Komponisten.
Zu Eggerts bekanntesten Werken gehört der Klavierzyklus „Hämmerklavier“. Außer der Orchester-und Kammermusik liegt ein besonderer Schwerpunkt seines Schaffens im Genre Musiktheater. Bisher schrieb er 10 abendfüllende Werke für Musiktheater, mehrere Kurzopern und zahlreiche Werke für Tanztheater und Ballett.