Peer Boysen

Peer BoysenPeer Boysen stammt aus Bochum. Nach dem Abitur in Hamburg und mehreren Assistenzen erhielt er 1984 sein erstes Festengagement als Bühnenbildner am Mainzer Theater. Daneben arbeitete er für die Theater in Ulm, Gießen, Stuttgart, Kaiserslautern, Hannover, München und Wien. 1990 gab er sein Regiedebüt an der Münchner Schauburg, die ihm darauf ein festes Engagement anbot.

Als Opernregisseur debütierte Peer Boysen 1994 in Wiesbaden mit Händels „Oreste“, „Serse“ und „Rinaldo“. Weitere Händel-Inszenierungen folgten: „Deidamia“ mit La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider für die Händel-Festspiele Göttingen, „Giustino“, „Almira“, „La Resurrezione“ und „Giulio Cesare“ für die Händel-Festspiele Karlsruhe sowie „Rodelinda“ für die Händel-Festspiele Halle – alle mit dem Dirigenten Michael Hofstetter, mit dem Peer Boysen seither eine enge Zusammenarbeit verbindet, die mit Glucks „Ezio“ und Cimarosas „Gli Orazi e i Curiazi“ für die Schlossfestspiele Ludwigsburg ihre Fortsetzung fand.

Weitere Inszenierungen entstanden ebenfalls in Personalunion als Regisseur und Ausstatter am Münchner Gärtnerplatztheater, Prinzregententheater und der Münchner Biennale, der Dresdner Semperoper, dem Theater an der Wien, der Wiener Volksoper, dem Marinskijtheater St. Petersburg sowie an den Theatern in Freiburg, Weimar, Bremen, Bielefeld, Köln und Montpellier. Das Landestheater Innsbruck verpflichtete ihn 2004 für einen Zyklus mit Mozarts da Ponte-Opern „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Così fan tutte“.

Am Staatstheater Mainz war - nach seinen Regiearbeiten von Verdis „Don Carlo“ und Webers „Freischütz“ – in der Spielzeit 2008 / 2009 seine Inszenierung von Glucks „La Semiramide riconosciuta“ zu erleben.